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Kurzüberblick

Digital Twins

Nahaufnahme verschiedener Tasten auf einer Tastatur. © marog-pixcells​/​Shotshop.com

Ein Digital Twin ist eine di­gi­ta­le Nachbildung einer le­ben­den oder nicht le­ben­den physischen Einheit. Der Term  „digitaler Zwilling” bezieht sich auf eine di­gi­ta­le Repräsentanz potenzieller und tatsächlicher physischer Vermögenswerte, Prozesse, Per­so­nen, Orte, Systeme und Geräte, die für ver­schie­de­ne Zwecke ver­wen­det wer­den kön­nen. Die di­gi­ta­le Darstellung liefert sowohl die Elemente, als auch die Dynamik der Funk­ti­ons­wei­se und Lebensdauer seiner physischen Einheit, wäh­rend des gesamten Lebenszyklus ab. 

Digital Twins integrieren IoT, künstliche In­tel­li­genz, maschinelles Ler­nen und Softwareanalysen, um lebende di­gi­ta­le Simulationsmodelle zu erstellen, die aktualisiert und geändert wer­den, wenn sich ih­re physischen Gegenstücke ändern. Mit dieser Methodik, kann sein Status, sein Arbeitszustand oder seine Position nahezu in Echtzeit dargestellt wer­den. In ver­schie­de­nen Industriesektoren wer­den Zwillinge eingesetzt, um die Planung, den Betrieb und die Wartung von physischen Anlagen, Systemen und Herstellungsprozessen zu optimieren. Sie sind eine prägende Technologie für das in­dus­tri­el­le Internet der Dinge (IIoT), in der physische Objekte virtuelle Existenz innehalten, die mit anderen Ma­schi­nen und Men­schen im Rah­men von sog. cyber-physischen Systemen interagieren kann.

Die For­schung am IIM befasst sich mit den folgenden Schwerpunktsbereichen:

  • Konzeptualisierung von Digital Twins, vor allem mit der Analyse von Ei­gen­schaf­ten, Strukturen und Charakteristika. Besonderes Forschungsinteresse liegt dabei in der Rolle/Funktion von Zwillingen in den jeweiligen Anwendungsbereichen
  • Die Implementierung von unternehmensübergreifenden Digital Twins im Rah­men des Data Sharings, darunter fallen Themengebiete wie Datensouveränität, standardisierter Datenaustausch und Datensicherheit   
  • Wei­ter­ent­wick­lung komplementärer Forschungszweige im The­men­be­reich des di­gi­ta­len Zwillings

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.